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Die folgenden Infos dokumentieren den hervorragenden Einsatz dieses 1-Stangenzeltes mit allen Möglichkeiten und den Funktionen die den Wettereinflüssen standhalten:

 

Wie überall angesprochen empfiehlen sich - besonders in der Hitze - die Baumwoll-Polyester-Versionen (SAFIR CP) da Baumwolle besser kühlt als pure Kunstfaser. Die Nylonversionen (Light) sind in warmen Ländern bereits mit der Morgensonne zu heiss, sodass ein etwas entspanntes Ausschlafen kaum möglich ist - auch alle Lüftungen am Zelt tragen diese Nylon-Hitze nicht hinaus...
Auch die Baumwoll-Versionen nehmen viel Hitze auf, der Unterscheid liegt jedoch in der Empfindung: im Nylon hat man "zu heiss" - in der Baumwolle "zu warm"!
Bei ALLEN Tentipis sind die Eingänge sowie der Kaminabzug mit Mücken-Netzen bestückt. Ein hervorragender Bestandteil des Zeltes ist der firmeneigene Boden (Floor Pro/Floor Comfort). Die Nylonenden des Aussenzeltes werden nach innen gefaltet und der Boden kommt auf diese Laschen zu liegen was eine fast vollständige Abdichtung gegen allerlei Kleingetier wie Insekten, Käfer, Reptilien oder gar Ameisen hat...

  


Das Bild beweist deutlich wie präzise bereits die beiden Lüftungen/Rauchabzug einem andauernden Regen standhalten (auch wenn ein Ofenkamin eingesetzt wird). Die Nylon- sowie die Mischgewebe-Versionen halten auf allen Flächen dicht und dürfen auch problemlos berührt werden während des Regens. Ein nässe-eindringen durch das Gewebe ist uns nicht bekannt. In Regenperioden wird wohl mehr Nässe durch den Menschen als durch das Tuch hineingebracht. Entscheidend ist viel mehr wo man aufgebaut hat: auf einer Anhöhe oder in einer Mulde...die sich zum Sumpf entwickelt ! Stellt man das Zelt also unüberlegt in die Vertiefung des Terrains so nützt auch der wasserdichte Boden (Floor) nicht mehr viel. Glücklicherweise ist das Zelt relativ schnell gezügelt...



Sturm und Wind sind mit Abstand das Ärgste was Zelt und Bewohner zu erleben bekommen. Vor laufer Zerrgetöse schliesst man kaum die Augen des nachts, in der Angst dass das andauernde Geflatter gar in das Abheben der Zelthaut mündet!

Zum Ersten ist hier die richtige und tiefe Verankerung der 8 Zelt-Häringe entscheidend (im Gebirge am schwierigsten). Hinzu kommen 16 Abspannpunkte für Zusatzschnüre die extrem viel leisten. Werden diese eingesetzt, liegt der ganze Winddruck auf den zähen Schnüren und nicht mehr auf der Zeltwand. Hilft bei einem heftigen Fönsturm gar nichts mehr, so begibt man sich RECHTZEITIG ins Zelt, ordnet die Güter etwas und schiebt die Mittel-Zeltstange vom Boden zur Seite (ohne sie aus dem Giebel zu lösen) und duckt sich mit der ganzen Zelthaut flach zu Boden und harrt aus bis das Ärgste vorüber ist - dann wird die Stange wieder aufgerichtet - und basta, der Spuck ist vorbei!
(Schlimmstenfalls muss mit heruntergezogener Stange übernachtet werden was einem Biwacksack ähnelt - aber überwinden wird man die stundenlangen Windböen - das nennt man dann SURVIVAL")



Im Winter "fühlt" sich das TENTIPI zu hause - und hat manch nordischem Jäger bereits eine warme Stube in der Urlandschaft gewährt. War es doch ursprünglich ein Jagdzelt das ein tägliches Heimkehren ersetzt. Das Tentipi ist enrom schnell beheizt, so warm das bald im T-Shirt gekocht wird!

In Unternull-Graden ist wohl das Wichtigste: reichlich Feuerholz! Auch mit einem Innenzelt, welches doppelwandig isoliert, ist die Wärme bereits nach 30 Minuten wieder verzogen!
Top Schlafsäcke und Isomatten sind nötig und ein bereits vorbereitetes
(An-)Feuerholz das - morgens aus dem Schlafsack heraus - entfacht wird, ist eine komfortable Hilfe. Ein Tentipi-Ofen speichert hier weit mehr Wärme, zusätzlich können Kerzen oder ein offenes Feuer paralell zum Ofen entfacht werden und Steine, die mitgeheizt werden, speichern hier einiges an anhaltender Wärme. Ein zusätzliches Problem stellt starker Schneefall dar, welcher am Zelt hinuntergleitet und allenfalls ein Zerreissen der unteren Tuchzone provozieren kann. Besonders mit nassem Schnee ist hier nicht zu spassen (bis das Feuer morgens richtig wärmt, wird tüchtig und rundherum um das Zelt weggeschaufelt). Generell stellt der Winter eine "Arbeits-Idylle" dar - eine Arbeit die Sinn, Spass...und Wärme macht!